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Arbeitsmedizin

Die Gesundheit der Beschäftigten hat in jedem Unternehmen höchste Priorität. Zufriedene und gesunde Mitarbeiter sind das Fundament eines Unternehmens und haben einen bedeutenden Einfluss auf den Erfolg.

„Prävention“ und „Früherkennung“ sind hierbei wichtige Stichwörter, denn sie helfen, gesundheitlichen Risiken entgegenzuwirken. Ein gesunder Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur positiv auf das Befinden der Mitarbeiter aus, sondern trägt auch zum Wohle des Unternehmens im Allgemeinen bei.

Unsere erfahrenen Arbeits- und Betriebsmediziner unterstützen den Arbeitgeber und die anderen Verantwortlichen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben nach § 3 Arbeitssicherheitsgesetz, DGUV Vorschrift 2 und im Gesundheitsschutz.

Gerne beraten wir Sie zum Thema Arbeitsmedizin. Sprechen Sie uns an!

  • 1. Warum benötigen Sie einen Betriebsarzt?

    Eine betriebsärztliche Beratung erfolgt branchenübergreifend für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen Bereichen des Gesundheitsschutzes. Aspekte der betrieblichen Gesundheitsförderung werden ebenso behandelt, wie die Prävention und Rehabilitation. Somit dient die betriebsärztliche Beratung der Vorbeugung, Erkennung und Therapie arbeitsbedingter Gesundheitsschäden. Ziel ist der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit, die Unterstützung beim betrieblichen Eingliederungsmanagement und der allgemeinen Prävention im betrieblichen Umfeld.

    Des Weiteren erfolgen eine betriebsärztliche Beurteilung und Beratung der Beschäftigten unter arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten.

  • 2. Regelbetreuung – weniger als 10 Beschäftigte

    Die Regelbetreuung in Betrieben mit bis zu 10 Beschäftigten beinhaltet die Grundbetreuung und die anlassbezogene Betreuung.

    Die Grundbetreuung umfasst maßgeblich die Unterstützung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung, die die Gefährdungen der Beschäftigten im Betrieb und die Bewertung der Gefährdungen zusammenfasst. Für die Grundbetreuung bei Kleinstbetrieben unter 10 Beschäftigten sind keine festen Einsatzzeiten vorgesehen. Je nach Berufsgenossenschaft und Betreuungsgruppe (Zuordnung über Betriebsart, die dem europäischen NACE-Code entspricht) gibt es eine vorgeschriebene Frist, wann die Grundbetreuung wiederholt werden muss (1, 2, 3 oder 5 Jahre).

    Bei besonderen Anlässen außerhalb des Betreuungsintervalls muss in Form der anlassbezogenen Betreuung die Fachkunde des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit hinzugezogen werden. Diese Anlässe können z. B. die Gestaltung eines neuen Arbeitsplatzes oder die Untersuchung von Unfällen und Berufskrankheiten sein.

  • 3. Regelbetreuung – mehr als 10 Beschäftigte

    Die Regelbetreuung in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten umfasst die Grundbetreuung und die betriebsspezifische Betreuung im Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin. Sie bilden die Gesamtbetreuung.

    Anhand der Betreuungsgruppe des jeweiligen Unternehmens (Zuordnung über Betriebsart, die dem europäischen NACE-Code entspricht) wird dem Betriebsarzt und der Fachkraft für Arbeitssicherheit eine feste Einsatzzeit pro Beschäftigtem für die Grundbetreuung zur Verfügung gestellt.

    Die Grundbetreuung umfasst maßgeblich die Unterstützung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung, die die Gefährdungen der Beschäftigten im Betrieb und die Bewertung der Gefährdungen zusammenfasst. Doch auch

      die Unterstützung bei Unterweisungen, Betriebsanweisungen und Qualifizierungsmaßnahmen,

      die Untersuchung von Ereignissen, die Ursachenanalyse und deren Auswertung,

      das Ermitteln von Unfallschwerpunkten

      und die Beratung bei der Schaffung neuer oder Umgestaltung bestehender Arbeitsplätze, bei der Anschaffung neuer, besonderer Geräte und Maschinen und bei Veränderungen von Arbeitsabläufen

    gehören zu den Aufgaben eines Betriebsarztes im Rahmen der Grundbetreuung.

    Im Rahmen der betriebsspezifischen Betreuung werden die betrieblichen Besonderheiten berücksichtigt. In einem regelmäßigen Abstand, insbesondere nach wesentlichen Veränderungen im Unternehmen, werden die einzelnen Aufgabenfelder gemäß DGUV Vorschrift 2 überprüft und die Betreuungsleistungen und der Betreuungsumfang ermittelt und festgelegt. Der Unternehmer prüft anhand von Auslösekriterien, ob das jeweilige Aufgabenfeld für das eigene Unternehmen relevant ist und somit Handlungsbedarf in diesem Bereich besteht. Als Grundlage und zur Vereinfachung der regelmäßigen Tätigkeit dient eine qualitativ hochwertige Gefährdungsbeurteilung. Je nach Stand der Sicherheit und der Gesundheit in einem Unternehmen und je nach den betrieblichen Entwicklungen kann es zu dynamischen Veränderungen in der Relevanz der Aufgabenfelder kommen.

    Zu den Aufgabenfeldern gehören unter anderem

       Arbeitsplätze, Arbeitsstätten, Arbeitsaufgaben und die Arbeitsorganisation mit besonderen Risiken,

       Erfordernis von arbeitsmedizinischen Vorsorgen,

       Einführung neuer Stoffe und Materialien und

       Erfordernis besonderer betriebsspezifischer Anforderungen beim Personaleinsatz.

    In Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit möchte der Betriebsarzt zu einem sicherheits- und gesundheitsgerechten Verhalten motivieren, welches umfassend in die Organisation des Unternehmens eingeordnet und systematisch in die betriebliche Führung verankert ist.

  • 4. Arbeitsmedizinische Vorsorge

    Die arbeitsmedizinische Vorsorge ergänzt durch die persönliche Aufklärung und durch die Beratung der Beschäftigten die technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen im Betrieb. Ziel hierbei ist es, arbeitsbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit beizutragen und den betrieblichen Arbeitsschutz fortzuentwickeln. Dies kann zum Beispiel auch auf ein Beratungsgespräch beschränkt sein.

    Bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge wird zwischen drei Arten unterschieden: Pflichtvorsorge, Angebotsvorsorge und Wunschvorsorge.

     

    Pflichtvorsorge:


    Fallen an einem Arbeitsplatz bestimmte besonders gefährdende Tätigkeiten an, hat der Arbeitgeber die Durchführung der dazugehörigen Pflichtvorsorge zu veranlassen. Erst nach Durchführung dieser Vorsorge, kann der Beschäftigte diese Tätigkeit ausführen. Auch wenn die Beschäftigten dementsprechend dazu verpflichtet sind, an der Vorsorge teilzunehmen, dürfen dennoch keine Untersuchungen durchgeführt werden, wenn der Beschäftigte dies untersagt.

     

    Angebotsvorsorge:


    Ähnlich wie bei der Pflichtvorsorge muss der Arbeitgeber dem Beschäftigten die empfohlenen Angebotsvorsorgen für bestimmte besonders gefährdende Tätigkeiten anbieten. Unterschied ist jedoch, dass diese Vorsorge nicht ausschlaggebend dafür ist, dass der Beschäftigte die Tätigkeit ausführen kann und die Wahrnehmung dieser Vorsorge somit freiwillig ist.

    Eine konkrete Aufstellung der Pflicht- und Angebotsvorsorgen ist im Anhang der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) zu finden.

     

    Wunschvorsorge:


    Vermutet der Beschäftigte, dass Beschwerden am Arbeitsplatz durch bestimmte Arbeitsbedingungen einhergehen, hat er die Möglichkeit, beim Arbeitgeber die Durchführung einer passenden Vorsorge zu fordern, die der Arbeitgeber zu gewähren hat. Ist mit keinem Gesundheitsschaden zu rechnen, besteht dieser Anspruch nicht.

  • 5. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

    Kehrt ein Beschäftigter nach längerer Krankheit (mehr als sechs Wochen in einem Jahr) an seinen Arbeitsplatz zurück, ist der Arbeitgeber verpflichtet, demjenigen die Durchführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements anzubieten. Die Wahrnehmung dieser Einladung unterliegt dem betroffenen Beschäftigten und ist dementsprechend freiwillig.

    Bei Zustimmung wird versucht, in einem Erstgespräch und auch in Folgegesprächen, herauszufinden, ob die Ursache für die Krankheit in den Arbeitsbedingungen begründet ist, sodass im nächsten Schritt nach zielgerichteten Maßnahmen gesucht werden kann, um einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des Beschäftigten langfristig zu erhalten. Häufig wird eine Reduzierung der Arbeitszeit vorgenommen, um dem Beschäftigten die Chance zu geben, nach und nach und nicht zu schnell wieder zu seiner vorherigen Arbeitszeit zurückzukehren.

    Die Wahl eines externen Unterstützers (z. B. Betriebsarzt) im Betrieblichen Eingliederungsmanagement stellt sich oft als vorteilhaft heraus. Der betroffene Beschäftigte hat ggf. weniger Hemmungen, mit einem Unbeteiligten über die Gründe seiner Abwesenheit zu sprechen. Die Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagement führt zu einem größeren Erfolg.

  • 6. Unser arbeitsmedizinisches Team

    Unser Team von Betriebsärzten und -ärztinnen verfügt über breitgefächerte Qualifikationen. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen erhalten Sie stets beste Beratung und Unterstützung zum aktuellsten Stand der Wissenschaft.

    Ergänzt wird unser arbeitsmedizinisches Team von fachlich qualifizierten und regelmäßig fortgebildeten arbeitsmedizinischen Assistentinnen.

    Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

30.000 betreute Mitarbeiter

4 Standorte

40 Jahre Erfahrung

Wir über uns

Die evers Arbeitsschutz GmbH mit Hauptsitz in Braunschweig ist aus der seit 1975 bestehenden Personengesellschaft evers Dienste hervorgegangen und wurde zum 01.01.2003 gegründet.

Wir sind Teil der OECON Gruppe und bieten Unternehmen, Institutionen und anderen Einrichtungen komplette Dienstleistungspakete zu allen Fragen der Arbeitssicherheit und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes an.

2017 hat uns die Allianz für die Region GmbH mit dem Siegel „Zukunftgeber“ ausgezeichnet. Dieses Siegel belegt, dass uns attraktive Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter wichtig sind.

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