Betriebliche Suchtprävention - Alkoholmissbrauch und Co. vorbeugen

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Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz, speziell Alkohol, ist ein Top-Thema: Studien ermittelten Alkoholabhängigkeit bei 5 % der Arbeitnehmer und 10 % der Führungskräfte und ein riskantes Konsumverhalten bei weiteren 5 % der Arbeitnehmer. Bei 20% bis 25% aller Arbeitsunfälle mit Verletzungen sind Personen unter Alkoholeinfluss involviert. Bereits 30 % der Auszubildenden konsumieren regelmäßig Alkohol, einige auch Drogen wie Cannabis.

Leistungssteigernde Substanzen wie Crystal und Kokain sind ebenfalls beliebt. Geschätzt 800.000 Medikamentenabhängige arbeiten in Unternehmen.

Gefährdungen durch Sucht, Nutzen von Maßnahmen

Der einzelbetriebliche Nutzen von Präventionsmaßnahmen wurde in einem Forschungsprojekt auf 1 zu 2,2 festgestellt: d.h.: Je investiertem Euro können Unternehmen mit einem potenziellem ökonomischem Erfolg in Höhe von 2,20 € rechnen (s. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.).

Empfohlene Präventionsmaßnahmen

Verhaltensorientierte Prävention: Hier sollen die vorbeugenden Maßnahmen direkt das Verhalten und die Einstellungen der Beschäftigten positiv beeinflussen.

Verhältnisorientierte Prävention: In diesem Handlungsfeld der Suchtprävention geht es um Verbesserungen im Arbeitsumfeld.

Wir beraten Sie gerne und nennen Ihnen Hilfsangebote in Ihrer Nähe.

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